Glossar

Access Kontroll System
Das System, das sicherstellt, daß Übertragungsdienste nur berechtigten Personen zugänglich sind. Das System besteht gewöhnlich aus drei Hauptelementen: der Signalverschlüsselung, der Kodierung elektronischer "Schlüssel", die der Empfänger benötigt, sowie einem Abonnentenverwaltungssystem, das sicherstellt, daß die berechtigten Empfänger die verschlüsselten Programme auch tatsächlich sehen können.

ADR
ASTRA Digital Radio: Rundfunkübertragung von frei empfangbaren öffentlichrechtlichen und privaten Radioprogrammen in nahezu CD-Qualität über das ASTRA Satelliten System. Die digitale Übertragung erfolgt via die Satelliten ASTRA 1A - 1D im Tonunterträgerbereich.

All-or-nothing-Effekt
Plötzlicher Ausfall des Signalempfangs bei digitaler Übertragung im Gegensatz zu allmählicher Verschlechterung bei analoger Übertragung. Tritt auf, wenn das Signal mehr Fehler enthält, als die FEC korrigieren kann. Der Vorteil digitaler Übertragung gegenüber analoger liegt darin, daß die Übertragungsqualität bis zu diesem Punkt unverändert gut bleibt.

Analog
Speicherung, Bearbeitung oder Übertragung von Daten mittels eines sich stetig ändernden Signals.

Antenne
siehe "Satelliten Parabolantenne"

API
A
pplication Programming Interface, ist eine Programmierschnittstelle die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird.

Artifakte
Die durch Fehler in einem digitalen Signal erzeugten Bildschirmeffekte (siehe "All-or-nothing-Effekt").

ASTRA
Warenzeichen und Handelsname der Société Européenne des Satellites, die das ASTRA-Satellitensystem besitzt und betreibt.

Asymmetrische Übertragung
Übertragung, bei der die für den Vorwärts- bzw. Abwärtspfad erforderliche Bit-Rate unterschiedlich ist (z. B. hohe Vorwärtspfaddatenrate, niedrige Abwärtspfaddatenrate).

Audiotonunterträger - Tonunterträger
Beim Fernsehbegleitton (Stereo 7,02 MHz/7,20 MHz) sowie den analogen Radioprogrammen wird das Wegener-Panda-1-Verfahren eingesetzt, mit dem zusätzliche Monotonunterträger in einem Abstand von 180 Khz und einer Bandbreite von 130 Khz im Tonunterträgerbereich übertragen werden. Bei ADR wird das selbe Prinzip genutzt, d.h. durch die digitale Datenreduktion wird es ermöglicht, über einen Transponder max. 12 Tonunterträger für digitale Übertragungen zu verwenden.

Azimut / Elevation
Die Elevation bezeichnet den Höhenwinkel in Grad der Parabolantenne vom Horizont aus gesehen, der Azimut gibt den Kompaßwinkel in Grad an; 0° ist dabei Richtung Süden. Unabhängig von den erforderlichen Azimut- und Elevationgraden ist die Größe der Parabolantenne zu beachten.

Bandbreite
Frequenzbereich, gemessen in Hertz (Hz), der innerhalb des Frequenzbereichs, der mittels eines Informationssystems übertragen werden kann, von einem modulierten Träger besetzt wird. Die Bandbreite ist ein Maß für die Trägerkapazität eines Transponders. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können übertragen werden.

BBI
Broadband Interactive System. Interaktives Zweiwege-Kommunikationssystem durch Nutzung der Ka-Band-Kapazität von Astra 1H und Astra 1K.

BER - Bitfehlerrate
Bit Error Rate. Bezeichnet die Qualität eines empfangenen demodulierten Digitalsignals. Je niedriger die Rate, desto besser das Signal. Beispiel: eine Fehlerrate von 10-4 bedeutet ein Fehler auf 10 000 Bits.

Binäres System
Notationssystem, das nur die Ziffern 0 und 1 verwendet.

Bit
Abkürzung für binary digit. Die kleinstmögliche Einheit digitaler Information mit dem Wert 0 oder 1 (-1 oder +1).

Bit Rate
Menge der digitalen Information, die in einer bestimmten Zeit übertragen wird, gemessen in Bits pro Sekunde.

Bit-Strom
Eine Folge von Bits.

Blog (Abkürzung für Weblog)
Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

Bodenkontrollstation
Parabolantennen, Receiver, Transmitter, die am Boden für die Übertragung und den Empfang von Satellitenkommunikationssignalen gebraucht werden.

Bouquet, digital
Ein digitales Pay-Programmpaket, das vom jeweiligen Pay-Anbieter (TV, Radio, Dienste) mit unterschiedlichen Genre zusammengestellt wird.

Breitbandübertragung (Broadband transmission)
Alle Formen von Telekommunikation, für die ein großer Frequenzbereich erforderlich ist.

Byte
Speicherstelle von acht Bits.1 Byte = 8 Bits; 1Kbyte = 1024 Bytes; 1Mbyte = 1024 Kbytes; 1Gbyte = 1024 Mbytes

CA
Conditional ACCESS - Zugriffkontrollsystem
Das Conditional ACCESS-System (CA) kontrolliert den Zugriff des Nutzers auf Leistungen und Programme, die aus urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind.

CI
Common Interface. Eine von der DVB Plattform spezifizierte Schnittstelle für digitale Receiver zum Anschluß eines Conditional- Access-Moduls. Dieses Modul enthält alle Komponenten, welche für den Descrambler und die Freischaltung des Teilnehmers notwendig sind.

Common interface
Schnittstellenverbindung für Computersteckkarten (PCMCIA) im Receiver zur Stützung des Zugangsberechtigungssystems (conditional access). Um den Nutzen des Common Interface zu steigern, wurden sieben Erweiterungen vorgeschlagen; die DVB ist dabei, sie zu übernehmen.

Conditional access
System, mit dem sich der Zugriff eines Benutzers auf gebührenpflichtige und urheberrechtlich geschützte Dienste kontrollieren läßt.

Co-Positionierung
Mehr als ein Satellit ist an einer gegebenen orbitalen Position stationiert.

DAB
Digital Audio Broadcasting. Terrestrische Rundfunkübertragung in sehr guter Tonqualität im VHF-Bereich oder im L-Band.

D-Box
Bezeichnung für den in Deutschland und Österreich eingesetzten Digital-Receiver für den Empfang von Pay-Programmen von Premiere digital.

Decoder
Gerät, das - normalerweise in Verbindung mit einer Chipkarte - verschlüsselte Signale decodiert und dem Benutzer Zugang zu dem Dienst gewährt. Bei digitalem Empfang ist der Decoder in den Receiver integriert (Integrated Reception Decoder, IRD).

Digital
Ein System, das Informationen mittels elektrischer "an-aus"-, "hoch-tief"- oder "1/0"-Impulse verarbeitet, nicht mittels sich stetig ändernder Signale wie ein Analogsystem.

Digital compression
Die Reduzierung der zu übertragenden Datenmenge (Bild-, Ton- und Datensignale), die - was die Empfangsqualität angeht - zu minimalen Einbußen führt, gleichzeitig aber die vorhandenen Übertragungskapazitäten maximal ausnutzt. Auf diese Weise können gleichzeitig mehrere digital verdichtete Fernsehprogramme anstelle eines einzigen nicht verdichteten Analogprogramms übertragen werden. Die Verdichtung erfolgt hauptsächlich durch Eliminierung redundanter Daten.

Digitaler Receiver
Digitaler Satellitenempfänger zum Empfang von digitalen frei- und abonnierbaren Programmen und Diensten.

Digitalisierung
Analoge Signale in digitale Signale konvertieren.

DINO
Digital Network Operations. Zentrale Stelle bei der Société Européenne des Satellites, die die Qualität aller über das ASTRA-Satellitensystem übertragenen Dienste kontrolliert und garantiert. Diese Qualitätskontrolle wird angewendet auf den Betzdorf-Signalvorschub sowie auf alle Aufwärts- und Abwärtssignale.

DMB
D
igital Multimedia Broadcasting bezeichnet ein digitales Daten- und TV-Übertragungssystem für Mobilgeräte via Satellit (S-DMB) oder terrestrisch.
DVB-H: ist ein Übertragungsstandard, mit dem digitale Rundfunkprogramme über kleine und/oder mobile Geräte empfangen werden können. DVB-H war während der Entwurfs- und Entwicklungsphase auch unter den Namen DVB-M und DVB-X bekannt.

Dolby Pro-Logic
Von den Dolby Laboratories Inc. entwickeltes Surround-Sound-Decodierverfahren. Ein Dolby Prologic Sound System besteht aus mindestens fünf Boxen.

Domain Name
Name für eine oder mehrere Netzprotokolladressen (IP-Adressen). Der Name microsoft.com z. B. steht für etwa ein Dutzend Netzprotokolladressen. Bereichsnamen werden in URLs zur Bezeichnung bestimmter Web-Seiten verwendet. Jeder Bereichsname trägt ein Suffix, das anzeigt, zu welchem Bereich auf der höchsten Organisationsebene (Top-Level Domain) er gehört. Die Zahl dieser Bereichsnamen ist begrenzt. Zum Beispiel:

gov - Regierungsstellen
edu - Ausbildungseinrichtungen
org - gemeinnützige Organisationen
mil - Militär
com - Kommerz
net - Netzwerkorganisationen

Angesichts der zu geringen Zahl von Bereichsnamen auf der höchsten Ebene hat das Internet Ad Hoc Committee (IAHC) sechs neue Top-Level-Bereiche vorgeschlagen, die im Verlauf des Jahres 1998 eingeführt werden sollen.

store - Kaufleute
web - Web-Aktivitäten
arts - Kunst und Kultur
rec - Freizeit und Unterhaltung
info - Informationsdienste
nom - Privatpersonen

Da sich das Internet auf Netzprotokolladressen, nicht auf Bereichsnamen stützt, braucht jeder Web Server einen Bereichsnamensystem-Server (DNS), um Bereichsnamen in Netzprotokolladressen zu übertragen.

Downlink
Die Übertragung der Signale vom Satelliten zu den verschiedenen Satelliten-Empfangsstationen (Einzel-/Gemeinschaftsempfang, Kopfstellen des Kabelempfangs).

DSL
D
igital Subscriber Line bezeichnet eine Zugangstechnik, bei der über Zweidrahtkupferkabel, Daten mit hoher Datenübertragungsrate übertragen werden.

DTH (Satellitendirektempfang)
Direct To Home. Empfang eines Satellitenprogrammes in einem Privathaushalt über eine eigene Parabolantenne.

DTO
Direct To Office. Empfang von Satellitenprogrammen über eine eigene oder eine gemeinsame Parabolantenne in einem Büro.

DUO LNB
Ein speziell entwickelter Block-Konverter (LNB), der im Brennpunkt einer 85 cm Parabolantenne die beiden ASTRA Orbitalpositionen 23,5° Ost und 19,2° Ost gleichzeitig (DUO) empfängt. Bis zu vier Satelliten-Receiver können vom ASTRA DUO LNB unabhängig voneinander versorgt werden.

DVB
Digital Video Broadcasting. Übertragungsstandard für digitale Daten per Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder Antenne (DVB-T).

DVB-S-Karte
Die PC-Karte für das „Digital Video Broadcasting per Satellite“ (DVB-S) ist ein kompletter digitaler Sat-Empfänger. Die Karte wird in Ihren PC eingesteckt.

DVB-S USB-Box (extern)
Alternativ zur Karte können Sie auch eine externe Box wählen. Sie ist noch einfacher anzuschließen, da der Rechner nicht mehr geöffnet werden muss, ideal auch für Notebooks. Allerdings muss ein USB-Anschluss vorhanden sein.

DXB
D
igital Extended Broadcasting ist ein Systemkonzept, das im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts 3GET entwickelt wird. Ziel ist, die bereits etablierten digitalen Rundfunkdienste (DAB und DVB-T bzw. DVB-H) und den Mobilfunkdienst UMTS miteinander zu verknüpfen.

Empfänger
Unter dem Satellitenempfänger versteht man jenes Empfangsgerät, welches die Sat-ZF-Signale vom LNB verarbeitet und wandelt, um sie anschließend in Form von Video/Audio- oder via HF (hochfrequenten Signalen) dem TV-Gerät zur Verfügung stellt.

Elektronischer Programmführer (EPG)
Als Electronic Program Guide bezeichnet man die digitale Variante einer gedruckten Zeitschrift für Fernsehprogramme und Radioprogramme, die im Empfangsgerät integriert ist. Mit Hilfe des EPG kann man sich das laufende und kommende Fernseh- oder Radioprogramm anzeigen lassen.

FEC
Forward Error Correction. Eine Technik, die die Fehlerrate bei der Datenübertragung senken soll. Zusätzliche Bits werden in den abgeschickten Datenstrom eingefügt, so daß beim Empfang Fehlerkorrekturalgorithmen angewendet werden können. Für den Satellitenstandard wird der Viterbi-Code in Kombination mit dem Reed Salomon-Code verwendet.

Flickr
ist eine teils kommerzielle Web 2.0-Webanwendung, die es Benutzern erlaubt, digitale Bilder mit kurzen Kommentaren auf die Webseite und so anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Forward path
Übertragungspfad vom Diensteanbieter zum Endbenutzer.

Footprint
Das von einem Satelliten abgedeckte geographische Gebiet, dessen äußere Grenze sich definiert als jener Bereich, in dem die Übertragungsqualität aufgrund zu schwacher Übertragung unter ein kommerziell vertretbares Niveau absinkt.

Free-TV
Frei empfangbare Programme - z. B. die öffentlich rechtlichen und die privaten, die ohne Bezahlung angeboten werden und über die Rundfunkgebühren oder über Werbung finanziert werden.

Free-to-air Services
Gebührenfreie Dienste, für deren Empfang kein spezieller Decoder erforderlich ist.

GSO
Geostationary Satellite Orbit. Geostationäre Satellitenbahn, die 36 000 km über dem Äquator verläuft und auf der ein Satellit mit der Erdrotation mitläuft.

HDTV
H
igh Definition Television ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen durch eine erhöhte vertikale, horizontale und/oder temporale Auflösung auszeichnen. HDTV gewährleistet hochauflösende TV-Qualität, die statt der herkömmlichen 575 mal 720 mindestens 720 mal 1280 Bildpunkte bietet.

High-Band
Das für Satellitenübertragung verwendete Frequenzband von 11,70 GHz bis 12,75 GHz. Das ASTRA-Satellitensystem nutzt diesen Bereich ausschließlich für die Übertragung digitaler Programme und Dienste.

Home Page
Die Titelseite einer Web Side. In der Regel dient die Home Page als Index oder Inhaltsverzeichnis und gibt Auskunft über die abrufbaren Dokumente.

Hot Spot
ist ein öffentlicher Wireless Access Point der den Zugang zum Internet erlaubt. Hotspots sind meistens in Hotels, Restaurants, Flughäfen, Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen installiert.

Hub
Im Falle eines weltraumstationierten Netzwerks ist ein "Hub" ein Kommunikationszentrum, in dem Daten empfangen bzw. gesammelt werden. In einem solchen Zentrum kann darüber hinaus Mehrwertverarbeitung erfolgen, und die Daten können (über Ku-Band) erneut abgestrahlt werden.

Hypermedia
"Hypermedia" beinhaltet die zusätzliche Möglichkeit, über Verbindungselemente durch Multimedia- und Hypermedia-Systeme zu surfen.

In-orbit Breitband Infrastruktur
Orbitale Infrastruktur mit Breitbandübertragung.

Intersatellite Backup
Flexibles System, das mehreren an derselben Stelle stationierten Satelliten Reservekapazitäten zur Verfügung stellt, damit ununterbrochen gesendet werden kann, sogar im Falle technischen Versagens eines Transponders oder Satelliten.

IP Multicast
Internet Protocol Multicast. Übertragung von Daten an mehrere Empfänger über ein Multicast-Hintergrundnetz. Handelt es sich um große Datenmengen, ist IP Multicast effizienter als normale Internet-Übertragung, denn ein Server kann eine Nachricht gleichzeitig an viele Empfänger schicken - im Gegensatz zum traditionellen Internetverkehr, der für jede Übertragung von der Informationsquelle zum Empfänger eine eigene Verbindung benötigt. IP Multicasting ermöglicht zahlreichen Empfängern gleichzeitigen Zugriff auf ein und dieselbe Quelle. Dies bedeutet, daß für alle Empfänger nur ein Satz Datenpakete übertragen wird.IRD
Integrated Receiver Decoder. Receiver für Empfang und Entschlüsselung von Signalen. Bei Digitalempfang ist der Decoder im Satellitenreceiver integriert.

IPTV
Mit Internet Protocol Television wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet. Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internet Protokoll (IP) verwendet.

ITU
Die auf Telekommunikation spezialisierte Geschäftsstelle der Vereinten Nationen. Die ITU veranstaltet regelmäßig Tagungen, auf denen über Themen aus dem Telekommunikationsbereich, die weltweit von Tragweite sind, diskutiert wird. Die wichtigsten Tagungen sind die World Radio Conference (WRC) und die World Telephone and Telegraph Conference (WTTC). Die ITU koordiniert die Verteilung der bei der Satellitenübertragung aus dem Weltraum verwendeten Frequenzen.

Ka Band
Frequenzbereich von 18 bis 31 GHz. ASTRA 1H verfügt über Transponderkapazitäten im Frequenzbereich 29,5 bis 30,0 GHZ für Abwärtspfadsendungen vom Benutzer zum Anbieter (über Satellit).

Kanalkodierung
Die verschiedenen zur Übertragung von digitalen Bild-, Ton- und Datensignalen mittels eines bestimmten Mediums verwendeten Techniken (z. B. Satelliten-, Kabel-, terrestrische Übertragung) einschließlich der FEC. Die Kanalkodierungsmodalitäten für dialogfähige Digitalsysteme wurden von der DVB entwickelt.

Kodierung
Methode zur Darstellung von Informationen (Bild-, Ton-, Datensignale) mittels einer Folge von diskreten Digitalcodes. Nicht zu verwechseln mit "conditional access".

Ku Band
Frequenzbereich von 10,7 bis18 GHz, der heute für die Übertragung von und zu existierenden Nachrichtensatelliten einschließlich dem ASTRA-Satellitensystem benutzt wird.

LAN
Unter einem Local Area Network versteht man ein Computernetz.

Launch vehicle
Rakete oder Startgerät, das einen Satelliten in seine Umlaufbahn bringt.

LEO
Low-earth orbit. Umlaufbahn bis 800 km über der Erde. Diese Umlaufbahn wird von einer Satellitenkonstellation für einen weltweiten Mobilphone-Service genutzt.

Line amplifier
Innerhalb eines Netzes zur Verstärkung eines Signals verwendeter Verstärker.

LNB
Low Noise Block Amplifier / Converter: Hardware zur Verstärkung und Konvertierung von Satellitensignalen aus einem bestimmten Bereich von einer hohen Frequenz (gewöhnlich GHz) in eine niedrigere Zwischenfrequenz (gewöhnlich MHz). Der LNB wird im Brennpunkt einer Parabolantenne installiert.

Low Band
Ein für Satellitenübertragung verwendeter Frequenzbereich (von 10,70 GHz bis 11,70 GHz). Das ASTRA-Satellitensystem nutzt diesen Bereich für die Übertragung von Analogsignalen. Digitalsignale könnten in diesem Bereich auch übertragen werden.

Media highway
Ein von Canal+ France entwickeltes System für alle interaktiven, über den digitalen Receiver beziehbaren Dienste (EPG, Pay-per-View etc.). Benutzt wird das System von CanalSatellite Digital, Canal+ numérique und Canalsatellite numérique (Frankreich), Canal+ NL, Tele+ (Italien) und Ondigital (Großbritannien).

MHP
Multimedia Home Platform. Ist ein Standard zur Entwicklung und Darstellung multimedialer und interaktiver Anwendungen mit dem TV-Gerät.

Modulation
Beeinflussung einer Trägerfrequenz zum Zwecke der Übertragung von Nachrichten. Analoge Satellitenübertragung verwendet Frequenzmodulation, digitale Satellitenübertragung Quartärgruppenmodulation.

MPEG
Die Moving Picture Experts Group ist eine Gruppe von Experten, die sich mit der Standardisierung von Videokompression und den dazugehörenden Bereichen, wie Audiokompression oder Containerformaten, beschäftigt. Nach MPEG 1 (1993) und MPEG 2 (1994/95) wurde 1998 zur Verbesserung der Videokompression MPEG 4 vorgestellt.

Multicast
Das Übertragen einer Nachricht an eine ausgewählte Gruppe von Empfängern. Ein einfaches Beispiel für Multicasting ist das Versenden einer e-mail-Nachricht an eine Anschriftenliste. Tele- und Videokonferenzen laufen auch über Multicasting, benötigen jedoch widerstandsfähigere Protokolle und Netzwerke.
Standards werden entwickelt, um Multicasting über TCP/IP-Netzwerke wie das Internet zu stützen. Diese Standards, IP Multicast und Mbone, werden es den Benutzern erleichtern, sich in Verbindung mit Multicast-Gruppen zu setzen.
Zu beachten ist, daß sich Multicasting auf das Übertragen einer Nachricht an eine ausgewählte Gruppe bezieht, während mit Broadcasting das Senden einer Nachricht an alle an das Netz angeschlossenen Benutzer gemeint ist.
Die Begriffe Multicast und Narrowcast werden oftmals synonym verwendet, obwohl sich Narrowcast normalerweise auf das Handelsmodell bezieht, während mit Multicast die für die Datenübertragung tatsächlich verwendete Technologie gemeint ist.

Multiplex
VERB: zwei oder mehr unabhängige Signale über denselben Sender übertragen.
SUBSTANTIV: die über einen Satellitentransponder übertragene digitale Signalkombination.

Multischalter
Für die Verteilung von SAT-ZF-Signalen werden Multischalter (auch Multiswitch genannt) benutzt. In diesen Multiswitch gelangt die SAT-ZF (950 – 2150 MHz) mit ihren beiden Polarisationsebenen. Mit Hilfe der Steuersignale vom Satellitenreceiver (13V/18V/22kHz), also horizontale/vertikale Polarisationsebene, analoger oder digitaler Empfang, schaltet der Multiswitch die jeweiligen Befehle. Multischalter für die Sternverteilung gibt es in verschiedenen Ausführungen: z. B. Vierfach-, Sechsfach-, Achtfach- und Zwölffach-Multischalter.

Near-Video-on-Demand
Gleiche Filme laufen auf mehreren Kanälen mit unterschiedlichen Anfangszeiten (z.B. Neustart alle 30 Minuten).

NOC
Network Operations Control. Entspricht der DINO für analoge Übertragung

NP Adressen
Netzprotokolladressen. Sie dienen dazu, einen Computer oder ein Gerät innerhalb eines TCP/IP-Netzwerkes zu identifizieren. Netzwerke, die das TCP/IP-Protokoll benutzen, versenden Nachrichten basierend auf der Netzprotokolladresse des Empfängers. Das Format einer Netzprotokolladresse ist eine numerische Adresse (32 Bits), geschrieben als vier durch Punkte voneinander abgetrennte Zahlen. Der Wert der einzelnen Zahlen liegt zwischen 0 und 255. Zum Beispiel könnte 1.160.10.240 eine Netzprotokolladresse sein.
In einem privaten Netzwerk können Netzprotokolladressen nach Belieben zugewiesen werden, solange jede nur einmal vorkommt. Wenn man allerdings ein privates Netzwerk ans Internet anschließt, müssen registrierte Netzprotokolladressen, sog. Internet-Adressen, verwendet werden, damit Doppelbelegungen vermieden werden.

Orbitalposition
Position geostationärer Satelliten, gemessen in Grad östlicher oder westlicher Breite vom Greenwich Meridian. Die ASTRA-Orbitalpositionen sind 19,2 und 28,2 Grad östlicher Breite.

Open Source
wird meist auf Computer-Software angewandt und meint im Sinne der Open Source Definition, dass es jedem ermöglicht wird, Einblick in den Quelltext eines Programms zu haben, sowie die Erlaubnis zu haben, diesen Quellcode auch beliebig weiterzugeben oder zu verändern.

PAL
Phase Alternating Line ist ein Verfahren zur Farbübertragung beim analogen Fernsehen. Es werden 25 Bilder pro Sekunde ausgestrahlt, wobei abwechselnd jeweils nur jede zweite Bildzeile übertragen wird.

Parabolantenne
siehe "Satelliten Parabolantenne"

Pay-per-Package
Individuelle Programmzusammenstellung aus dem Programmbouquet des Anbieters(PPP).

Pay-per-View
Programme, für die der Abonnent keine fixen Gebühren zahlt, sondern für die die Gebühren auf der Grundlage der in Anspruch genommenen Sendezeit und der Zahl der gesehenen Programme berechnet werden (Filmbeiträge auf Abruf).

Pay-TV oder Abo-TV
Gebührenpflichtige Programme und Dienste ohne Werbeunterbrechungen (z. B. die Programmpakete von Premiere für Deutschland und Österreich), die als Abonnement bestellt und durch eine Smart-Card entschlüsselt werden.

Podcasting
bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien in einem sog. RSS-Feed über das Internet. Der Begriff setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die meist in Form von Audio oder Video vorliegen.

Polarisation
Die Ausrichtung des elektrischen Feldes eines Signals. Das ASTRA-Satellitensystem sendet Signale aus, die dieselbe Frequenz haben, jedoch eine unterschiedliche Polarisierung (horizontal oder vertikal), so daß das verfügbare Spektrum maximal genutzt wird.

Polarisation offset angle
Der Winkel (gemessen von der Vertikalen), in dem der LNB installiert werden muß, damit eine maximale Empfangsleistung gewährleistet ist. Der tatsächliche Winkel hängt von der geographischen Lage des Empfangsortes ab.

Proxy Server
Zwischen einer Kundenanwendung, wie z. B. einer Datenbanksuchroutine, und einem Server im eigentlichen Sinne zwischengeschalteter Server. Er fängt alle an den Server gerichteten Anfragen ab, um zu überprüfen, ob er selbst darauf antworten kann.
Wenn nicht, sendet er die Anfrage weiter an den richtigen Server.
Proxy Server erfüllen hauptsächlich zwei Aufgaben:
1. Leistungssteigerung: Proxy Server können für Benutzergruppen die Leistungsfähigkeit drastisch steigern, und zwar, weil sie die Ergebnisse aller eingegangenen Anfragen eine gewisse Zeit lang speichern. Richtige Proxy Server unterstützen Hunderttausende von Benutzern. Die wichtigsten Online Dienste, wie z. B. Compuserve und America Online, benutzen eine Vielzahl von Proxy Servern.
2. Filtern von Anfragen: Proxy Server können auch zum Filtern von Anfragen verwendet werden. So kann z. B. eine Firma einen Proxy Server benutzen, um ihren Angestellten den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten unmöglich zu machen.

Pull
Daten von einem anderen Programm oder Computer abrufen. Das Gegenteil von pull ist push: in diesem Fall werden Daten gesendet, ohne abgerufen worden zu sein. Die Begriffe push und pull werden häufig verwendet, um über das Internet verschickte Daten zu beschreiben. Das World Wide Web verwendet vor allem Pull-Technologien, d. h. eine Seite wird erst dann übertragen, wenn eine Datenbanksuchroutine sie abruft. Immer häufiger jedoch nutzen Informationsdienste das Internet, um Nachrichten mit Push-Technologien zu senden.

Push
Bezogen auf Kunden/Server-Anwendungen: Daten an einen Kunden senden, ohne daß dieser sie angefordert hat. Das World Wide Web arbeitet mit Pull-Technologien, d. h. der Kunde muß eine Web-Seite anfordern, bevor sie übertragen wird. Sende-Medien andererseits verwenden Push-Technologien, denn sie verschicken Informationen unabhängig davon, ob überhaupt jemand auf Empfang geschaltet hat.
Immer häufiger nutzen Firmen das Internet, um Nachrichten mit Push-Technologien zu senden. Eines der erfolgreichsten Beispiele hierfür ist die Firma PointCast, die individuell aufgemachte Nachrichten auf die Benutzerbildschirme überträgt.
Die wohl älteste und am weitesten verbreitete Push-Technologie ist e-mail - Push-Technologie deshalb, weil man Nachrichten erhält, egal ob man sie angefordert hat oder nicht: Der Sender schickt die Nachricht an den Empfänger.

Radiofrequenz
Frequenz, die über der Hörfrequenz, aber unter der Infrarotfrequenz liegt, d. h. normalerweise über 20 KHz.

Receiver
Satellitenreceiver. Empfänger, der die hochfrequenten Signale von der Parabol-Antenne kommend in Video-und Audiosignale wandelt.

Redundanz
Verdichtung beruht darauf, daß jedes Fernsehbild redundante Informationen enthält; in einem digitalisierten Signal kann die Datenmenge daher reduziert werden. Man unterscheidet zwischen räumlicher Redundanz (die zwischen nebeneinander liegenden Bildelementen bestehende Wechselbeziehung innerhalb des Rasterbildes wird zur Datenreduzierung genutzt - intraframe compression), zeitlicher Redundanz (nur die Unterschiede zwischen aufeinander folgenden Rasterbildern werden verarbeitet und enkodiert - interframe compression) und statistischer Redundanz (regelmäßig wiederholte und daher vorhersagbare Information wird nicht übertragen).

Reichweite
Bezogen auf ein Satellitensystem die Zahl der Haushalte, die wenigstens einen Kanal dieses Systems empfangen.

Return path
Übertragungspfad vom Endbenutzer zum Diensteanbieter.

Rückkanal
Um digitale Dienste wie z.B. Pay per view, Home Shopping, Home Banking, Reisen buchen usw. nutzen zu können, muss eine Verbindung vom Digitalen Receiver zur Telefonsteckdose (TAE-Dose) hergestellt werden. Die Information gelangt dann vom digitalen Receiver über das Telefonnetz zum Diensteanbieter. Diese Verbindung bezeichnet man als Rückkanal.

Satelliten Parabolantenne
Umgangssprachlich auch "Schüssel" genannt. Teil eines Satellitenempfangssystems; in seinem Brennpunkt werden die von Satelliten gesendeten Signale reflektiert und konzentriert.

Schüssel
siehe "Satelliten Parabolantenne"

SES GLOBAL
Eigentümer und Betreiber eines weltumspannenden Satellitensystems, zu dem u.a. das ASTRA-Satellitensystem gehört.

Set-Top Box
siehe "Receiver"

SimulCrypt
Der digitale Receiver hat nur ein Zugangsberechtigungssystem (conditional access). Allerdings enthalten die vom Anbieter gesendeten Signale von unterschiedlichen Kontrollsystemen verwertbare Information. So verarbeiten die verschiedenen digitalen Receiver jeweils die für sie verwertbare Information, um das Signal zu entschlüsseln. Dies setzt eine Absprache zwischen den jeweiligen Anbietern voraus. Beispiele für Zugangsberechtigungssysteme sind Viaccess und Mediaguard.

SIT
Satellite Interactive Terminal. Benutzerterminal für Empfang und Übertragung von Informationen via Satellit. Wird gewöhnlich in Kombination mit Systemen verwendet, die über Ku-Band empfangen und über Ku- oder Ka-Band senden. Besteht aus Zwischenfrequenz- und Radiofrequenzanteilen. Das ETSI standardisiert die Radiofrequenzmerkmale von SITs. Das Akronym wird verwendet, um die SITs von den negativ konnotierten VSATs (Very Small Satellite Antenna) zu unterscheiden.

SMATV
Satellite delivered Master Antenna Television System.
Ein für die Übertragung von Satellitensignalen erweitertes System für Gemeinschafts-Satellitenempfangsanlagen.

Smart Card
Scheckkartengroße, personalisierte Chipkarte zur Abrechnung bei Abonnementfernsehen und anderen digitalen Diensten.

SOHO
Small Office / Home Office. Sogenannte SOHO-Produkte sind speziell für Berufstätige bestimmt, die zu Hause oder in kleinen Büros arbeiten.

Streaming
Technik der Datenübertragung: Daten werden als stetiger, kontinuierlicher Strom verarbeitet. Im Zuge der Ausdehnung des Internet werden Streaming-Technologien immer wichtiger, denn die meisten Benutzer haben nicht schnell genug Zugriff, um große Mutlimediadateien schnell abrufen zu können. Dank Streaming kann die Datenbanksuchroutine des Benutzers beginnen, die Daten auf dem Bildschirm darzustellen, bevor die gesamte Datei übertragen worden ist.

Tonunterträger
Die Tonkanäle, auch als Tonunterträger bezeichnet, stellen auf den Frequenzen 7,02 MHz und 7,20 MHz den analogen Fernsehton zur Verfügung. Über weitere Tonunterträger, z. B. 7,38 MHz, 7,56 MHz, 7,74 MHz, 7,92 MHz, 8,10 MHz und 8,28 MHz werden analoge Radioprogramme übertragen.

TCP
Abkürzung für Transmission Control Protocol (Übertragungsprotokoll). Das TCP ist eines der wichtigsten Protokolle in TCP/IP-Netzwerken. Während das Netzprotokoll (IP) nur mit Datenpaketen arbeitet, ermöglicht das Übertragungsprotokoll (TCP) zwei Hosts, eine Verbindung herzustellen und Datenströme auszutauschen. Das Übertragungsprotokoll garantiert die Zustellung der Daten und stellt sicher, daß die Datenpakete in derselben Reihenfolge ankommen, in der sie losgeschickt wurden.

TCP/IP
Akronym für Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Eine Folge von Kommunikationsprotokollen, mit denen Hosts miteinander verbunden werden. Das TCP/IP verwendet unterschiedliche Protokolle; die beiden wichtigsten sind das TCP (Übertragungsprotokoll) und das IP (Netzprotokoll). Das TCP/IP ist in das UNIX-Betriebssystem eingebaut und wird vom Internet verwendet. Es ist heute der Standard für die Datenübertragung über Netzwerke. Sogar Netzwerkbetriebssysteme, die über eigene Protokolle verfügen, stützen das TCP/IP.

Terrestrische Verbreitung
Übertragung mittels bodenstationierter Transmitter im Gegensatz zu Satelliten- und Kabelübertragung. Analoge Fernsehprogramme wurden zunächst über terrestrische Verbindungen gesendet.

Transponder
Technische Einheit in einem Satelliten, das das von einer Bodensendestation ausgestrahlte Programm aufnimmt, es verstärkt, die Polarisierung ändert und es auf einer anderen Frequenz wieder zur Erde zurücksendet.

Transport Stream
Der vor der Übertragung von Signalen durch die Kombination von optischen und akustischen Signalen sowie Datenströmen gebildete Bit-Strom. Er besteht aus Datenpaketen mit einer festen Länge von 188 Bytes Daten.

Travelling-Wave-Tube Amplifier (TWTA - Wanderfeldröhre)
Der Hochfrequenzverstärker ist das wichtigste Teil eines Satelliten. Er verstärkt das Signal, bevor es zurück zur Erde gesendet wird. Je ein Transmitter ist an jeweils einen Transponder gekoppelt und bestimmt die vefügbare Radiofrequenzkommunikationsleistung.

Triple Play
ist in der Telekommunikation seit etwa 2005 ein Marketingbegriff für das gebündelte Anbieten der drei Dienste Fernsehen, (IP-)Telefonie und Internet. Allgemein werden damit auch Elektronikkomponenten bezeichnet, die gleichzeitig Audio, Video und Daten verarbeiten (können).

TWT
Wanderfeldröhre: Hauptbestandteil eines Transponders.

UMTS
U
niversal Mobile Telecommunications System ist internationaler Standard für zellulare Mobilfunknetze, der bei einer Datenübertragungsrate von bis zu 2 Mbit/s neben den klassischen Mobilfunkdiensten auch mobile Multimediaanwendungen und einen schnellen Internetzugang ermöglicht.

Universal LNB
Um den gesamten Frequenzbereich von 10,70 GHz bis 12,75 Single GHz (Analoge &Digitale Programme/Dienste) zu empfangen, ist der Einsatz eines Universal LNBs erforderlich. Beim Universal Single LNB für den Einzelempfang wird das untere ASTRA Band bzw. das obere ASTRA Band mit dem 22KHz-Schaltsignal vom digitalen Satellitenreceiver aus gesteuert.

Universal Twin LNB
Der Universal Twin LNB besteht aus zwei Universal LNBs in Twin einem Gehäuse und ermöglicht somit den Anschluß von zwei Satellitenreceivern (anlog + digital), welche unabhängig voneinander angesteuert werden können.

Universal Quatro LNB
Der Universal Quatro LNB stellt die optimale Lösung zum Quatro gleichzeitigen Empfang vom unteren und oberen ASTRA Band in Mehrteilnehmeranlagen dar. An den vier Ausgängen des LNBs stehen die jeweiligen Polarisationsebenen H und V des unteren und des oberen ASTRA Bandes fest zur Verfügung. Die Auswahl des unteren bzw. des oberen Bandes erfolgt in einem Multischalter-System.

Uplink
Übertragung von Fernseh- oder anderen Signalen von der Erde an den Satelliten.

VDSL
V
ery High Speed Digital Subscriber Line ist die zurzeit schnellste DSL-Technologie. Sie erlaubt eine Datenübertragung mit bis zu 52 Mbit/s über die Telefonleitung, jedoch sinkt die nutzbare Übertragungsbandbreite mit der Länge der Leitung. Bereits bei 900 Metern Entfernung zur Vermittlungsstelle sinkt die Datenübertragungsrate auf 26 Mbit/s und bei etwa zwei Kilometern befindet man sich auf heutigem ADSL-Niveau.

Video compression
Reduzierung und Umwandlung von analogen Fernsehsignalen in digitale. Verwendet wird dieses Verfahren auf ASTRA 1 E, 1 F und 1 G, so daß ca. zehn Programme über einen einzigen Transponder übertragen werden können (33 MHz).

VoD
V
ideo on Demand ist ein Service, der es Teilnehmern ermöglicht, zu jeder beliebigen Zeit aus einer Auswahl von Videofilmen einen Film abzurufen und abzuspielen.

VoIP
Unter Voice over IP, versteht man das Telefonieren über ein Computernetzwerk. Dabei werden die analogen Audiosignale eines Telefons in digitale Datenpakete umgewandelt und über ein Netzwerk verschickt. Die Übertragung kann entweder über das Internet oder aber über das Heim- bzw. Firmennetzwerk erfolgen.

Webcasting
Nutzung des Internets, insbesondere des World Wide Web, zur Versendung von Nachrichten. Im Gegensatz zum typischen Surfen, bei dem Web-Seiten vermittels Pull-Methoden übertragen werden, arbeitet das Web Casting mit Push-Technologien.

WebTV
Oberbegriff für eine Kategorie von Produkten und Technologien, die es einem ermöglichen, auf dem Fernsehbildschirm im Web zu surfen. Die meisten WebTV-Produkte bestehen heutzutage aus einer kleinen Box, die an die Telefonleitung und den Fernseher angeschlossen wird. Sie stellt über den Telefondienst eine Verbindung zum Internet her und konvertiert die abgerufenen Web-Seiten in ein Format, das der Fernsehapparat wiedergeben kann. Diese Produkte sind mit einer Fernbedienung ausgestattet, so daß man im Web surfen kann.

ZF
Zwischenfrequenz. Der Frequenzbereich 950 - 2150 MHz, der für die Verteilung von Satellitensignalen vom LNB an der Parabolantenne zum Satellitenreceiver des Benutzers verwendet wird. Es wird grundsätzlich beim Satellitenempfang verwendet und erweist sich als am geeignetsten für die Verteilung von Digitalsignalen in kommunalen Systemen - Zwischenfrequenzsystemen.

ZF-Verteilung
Methode zur Verteilung von Satellitensignalen im Zwischenfrequenzbereich von der Parabolantenne zum Satellitenreceiver des Benutzers.