ASTRA 3A IM ORBIT
13. ASTRA-Satellit nimmt dritte Orbitalposition über Europa in Betrieb
Der ASTRA 3A-Satellit der Luxemburger SES ASTRA, einem Unternehmen von SES GLOBAL (Luxemburger Börse: SESG; Frankfurter Börse: SDSL) ist in den frühen Abendstunden des 28. März 2002 erfolgreich an Bord einer Ariane 4 Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch Guyana) gestartet (um 22.29 Uhr Ortszeit, d.h. 02.29 Uhr MEZ am 29. März).
ASTRA 3A ist der dreizehnte Satellit der ASTRA-Flotte und wird als erster permanent auf der dritten ASTRA Orbitalposition (23,5° Ost) zum Einsatz kommen. Auf 23,5° Ost bietet ASTRA 3A insbesondere Nachfolge-Kapazität für den Kopernikus-Satelliten der Deutschen Telekom AG, welche insgesamt 10 ASTRA 3A-Transponder unter Vertrag genommen hat.
Der Satellit verfügt über 20 Ku-Band-Transponder im Frequenzbereich 11,45 - 12,75 GHz mit einer Bandbreite von 36 MHz und einer Ausleuchtzone, welche für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) optimiert ist. ASTRA 3A, der zweite drall-stabilisierte Satellit in der ASTRA-Flotte, wurde bei Boeing Satellite Systems hergestellt und besitzt eine auf 10 Jahre veranschlagte Lebenszeit. Der Satellit wurde von Arianespace gestartet; das europäische Raumfahrtunternehmen blickt nunmehr auf ingesamt acht erfolgreiche ASTRA Starts (auf Ariane 4 oder Ariane 5) zurück.
Ferdinand Kayser, President und CEO von SES ASTRA, freut sich: "ASTRA 3A bietet SES ASTRA attraktive zusätzliche Übertragungskapazitäten zur Kabel-Zuführung und für neue innovative Breitbanddienste. SES ASTRA beglückwünscht die technischen Teams unserer langjährigen Partner Arianespace und Boeing Satellite Systems für die ausgezeichnete Arbeit, die diesen Start zum dreizehnten ASTRA-Erfolg in Serie werden ließ."
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an :
| Yves Feltes Press Relations Manager Tel +352 710 725 311 Yves.Feltes@ses-global.com Und/oder: www.ses-global.com Bzw.: www.ses-astra.com |
Weitere Etappen der ASTRA 3A-Mission:
Seit dem Eintritt in die geostationäre Transferbahn wird der ASTRA 3A-Satellit 24 Stunden am Tag von Bodenkontrollstationen in Castle Rock (USA), Betzdorf (Luxemburg) und Sydney (Australien) überwacht.
Innerhalb der nächsten Tage werden mehrere Flugmanöver ASTRA 3A in die geostationäre Umlaufbahn befördern. Das bordeigene Apogäums-Triebwerk von ASTRA 3A wird bei der vierten Umkreisung der Erde gezündet.
Das Ausfahren der Kommunikations-Antenne und des Sonnenkollektor-Zylinders sowie die endgültige Ausrichtung des Satelliten zur Erde werden innerhalb der ersten sieben bis acht Tage der Mission durchgeführt.
Nach ausführlichen Tests der Nutzlast wird ASTRA 3A auf der Orbitalposition 23,5° Ost ko-positioniert. Der dreizehnte Satellit der ASTRA-Flotte soll in der zweiten Mai-Hälfte 2002 den aktiven Sendebetrieb aufnehmen.