ASTRA 1K KONTROLLIERT ZUM ABSTURZ GEBRACHT

Nach dem fehlgeschlagenen Start des ASTRA 1K Satelliten an Bord einer Proton-Trägerrakete am 26. November und nach intensiven technischen Untersuchungen des Satelliten, haben SES ASTRA Ingenieure geschlussfolgert, dass eine Rettung des Satelliten aus der gegenwärtigen Umlaufbahn nicht möglich ist. Die Gründe dafür sind eine durch die niedrige Umlaufbahn bedingte Überbeanspruchung des Satelliten, und eine schnell voranschreitende Materialermüdung. Auch wäre eine potentielle Rettungsmission mit technischen Schwierigkeiten und Risiken verbunden.

 

Infolgedessen wurde der Satellit heute morgen kontrolliert über dem Pazifischen Ozean zum Absturz gebracht. Das Manöver wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Satelliten, Alcatel Space, sowie der Französischen Raumfahrtbehörde CNES (Centre National d’Études Spatiales) durchgeführt, welche ein weltumspannendes Netz an Boden-Kontrollstationen für die ASTRA 1K Mission betrieb. Der Satellit trat um 02.00 GMT/03.00 MEZ Uhr in die Erdatmosphäre ein und wurde dabei zerstört. Bei dem Manöver entstand kein Sachschaden; die Neuseeländischen Behörden hatten ein Gebiet zwischen 27° Süd und 54° Süd sowie 133° West und 174° West vorsorglich für jeglichen Flug- oder Schiffsverkehr gesperrt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

 

Yves Feltes

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