NETTOGEWINN DER SES-GRUPPE STEIGT UM 30,2%
Halbjahreszahlen weisen anhaltendes Wachstum bei Umsatz und Erlös aus
Société Européenne des Satellites S.A. (Luxemburger Börse: SES; Frankfurter Börse: SDSL) gibt die Finanzergebnisse für das 1. Halbjahr zum 30. Juni 2001 bekannt.
HIGHLIGHTS
- Umsatz steigt um 11,5% auf 449,3 Millionen EUR
- EBITDA steigt um 9,9% bei einer weiterhin starken EBITDA-Marge von 82,5%
- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte erhöhen sich um 23,0% auf 113,8 Millionen EUR
- Betriebsergebnis steigt um 4,9% auf 256,7 Millionen EUR
- Neuer Konzessionsvertrag trägt mit 22,5 Millionen EUR zum Ergebnis des ersten Halbjahres bei
- Nettogewinn der Gruppe steigt um 30,2% auf 147,8 Millionen EUR
- Operativer Netto-Cash-Flow weiterhin stark und steigt um 15,1% auf 302,6 Millionen EUR
SES-GRUPPE
ZUSAMMENFASSUNG DER KONZERNERGEBNISSE
| Halbjahr zum 30. Juni 2001 1 |
Halbjahr zum 30. Juni 2000 1 |
12 Monate zum 31. Dezember 2000 |
|
| Finanzübersicht | Mio. EUR | Mio. EUR | Mio. EUR |
| Umsatzerlöse | 449,3 | 403,0 | 835,9 |
| EBITDA 2 | 370,5 | 337,2 | 708,7 |
| Betriebsergebnis | 256,7 | 244,7 | 516,6 |
| Nettogewinn der Gruppe | 147,8 | 113,5 | 244,5 |
| Operativer Netto-Cash-Flow | 302,6 | 262,8 | 422,6 |
| Investitionen | 181,7 | 99,0 | 254,3 |
| Nettoverschuldung | 847,9 | 505,0 | 834,6 |
| Eigenkapital | 1,085,8 | 868,5 | 1,040,1 |
| Gewinn je A-Aktie (EUR)3 | 3,97 | 3,05 | 6,56 |
| Finanzkennzahlen | Halbjahr zum 30. Juni 2001 1 |
Halbjahr zum 30. Juni 2000 1 |
12 Monate zum 31. Dezember 2000 |
| EBITDA-Marge | 82,5% | 83,7% | 84,8% |
| Nettogewinn-Marge | 32,9% | 28,2% | 29,2% |
| Durchschnittliche Eigenkapitalrendite4 | 27,8% | 26,5% | 25,9% |
| Verschuldungsgrad | 78,1% | 58,2% | 80,2% |
| Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA5 | 1,1x | 0,8x | 1,2x |
| Anzahl der Beschäftigten zum Ende des Berichtszeitraums | 465 | 426 | 451 |
1 Die Geschäftsergebnisse waren Gegenstand einer begrenzten Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.
2 EBITDA: Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
3 Der Gewinn je Aktie wurde berechnet auf der Grundlage des ausschüttungsfähigen Gewinns von 147,8 Millionen EUR (2000: 113,5 Millionen EUR) und 37.240.800 Aktien, basierend auf 31.034.000 A-Aktien mit einem Beteiligungsanteil von 100% und 15.517.000 B-Aktien mit einem Beteiligungsanteil von 40%.
4 Berechnung auf der Grundlage des annualisierten Nettogewinns für den Halbjahres-Berichtszeitraum.
5 Nettoverschuldung dividiert durch EBITDA für die zwölf Monate zum 30. Juni 2001 und 30. Juni 2000.
Romain Bausch, Generaldirektor und Vorsitzender der Geschäftsleitung von SES, kommentiert die Geschäftsentwicklung wie folgt: „SES konnte seine Position als führender Satellitendienstleister in Europa weiter ausbauen. Das anhaltende Wachstum spiegelt insbesondere den Anstieg des digitalen Satellitenempfangs wider.
SES hat des weiteren entscheidende Fortschritte beim Aufbau einer Breitband-Satelliteninfrastruktur mit globaler Reichweite aufzuweisen: Die neugegründete SES Global erwartet noch im 4. Quartal 2001 den erfolgreichen Abschluß der Übernahme von Americom.
Aufbauend auf einem starken Kerngeschäft und einer soliden Finanzbasis sind die Wachstumschancen der SES-Gruppe mit dem Aufstieg von SES Global zum weltweit führenden Satellitendienstleister weiterhin positiv.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Yves FeltesSES Press Relations Manager
L-6815 Château de Betzdorf
(00352) 710 725 311
And/or: Yves_Feltes@ses-astra.com
Mark Roberts
Investor Relations Manager
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Finanzkommentar
Die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr zum 30. Juni 2001 spiegeln die erfolgreiche Umsetzung der Strategie der Gruppe wider. Aufgrund einer anhaltend starken Nachfrage nach Satelliten-Übertragungskapazität auf den beiden Orbitalpositionen 19,2° Ost und 28,2° Ost, sowie der Eröffnung einer dritten Orbitalposition auf 23,5° Ost nach Abschluss eines Vertrages mit der Deutschen Telekom, konnte die SES ihre europäischen Aktivitäten weiter ausbauen und konsolidieren. Die Ergebnisse im Rahmen der geographischen Expansion lieferten einen wichtigen Beitrag zum Finanzergebnis der Gruppe. AsiaSat trug mit 68,4 Millionen EUR bzw. 15,2% und Nordic Satellite AB (NSAB) mit 10,1 Millionen EUR bzw. 2,2% zum Gesamtumsatz der SES-Gruppe im ersten Halbjahr bei. Die Diversifizierung des Dienstleistungsangebots über das Fernseh- und Rundfunk-Kerngeschäft hinaus wurde weiter fortgesetzt, wobei die Umsatzerlöse aus Transponderkapazität und verbundenen Dienstleistungen für IP-Anwendungen 13% des Gesamtumsatzanstiegs der Gruppe ausmachten.
Die Ergebnisse wurden durch eine Anpassung der Abschreibungsraten für bestimmte Satelliten der ASTRA-Flotte beeinflusst, die Verbesserungen in der Satellitentechnologie, der Leistungsfähigkeit der Satelliten und die daraus resultierende Schätzung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer durch das Management widerspiegelt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsverfahren für Satelliten bleiben davon unberührt, und sämtliche Satelliten werden über den Zeitraum von 10 bis 16 Jahren linear abgeschrieben, wobei im Rahmen dieser Verfahren Änderungen hinsichtlich der geschätzten Nutzungsdauer bestimmter Satelliten vorgenommen wurden. Diese Änderungen der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer reduzierten den Abschreibungsaufwand um 13,9 Millionen EUR und trugen mit 8,7 Millionen EUR zum Anstieg des Nettogewinns der Gruppe bei.
Eine wichtige Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr mit anhaltend günstigen Auswirkungen war die Neuverhandlung des Konzessionsvertrages mit der Luxemburger Regierung. Der SES wurde das Nutzungsrecht an den Luxemburger Orbitalpositionen vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2021 für eine Gesamtsumme von 550 Millionen EUR übertragen. Dieser Betrag wird über den Zeitraum von 21 Jahren aktiviert und abgeschrieben und ersetzt die vorherigen jährlichen Aufwendungen für Konzessionsabgaben. Diese Entwicklung trug mit 22,5 Millionen EUR nach Steuern zum Ergebnis des ersten Halbjahres bei, im Vergleich zu den Konzessionsabgaben, die ansonsten im Rahmen des vorherigen Vertrages für den Berichtszeitraum netto nach Steuern zahlbar gewesen wären.
In den Ergebnissen des ersten Halbjahres sind die Effekte der Übernahme von GE American Communications Inc. (Americom) noch nicht enthalten, die erst ab dem Datum des Abschlusses bilanziert werden. Die bekannt gegebene Transaktion hängt von der Zustimmung der Regulierungsbehörden ab.
AsiaSat lieferte früher als geplant einen positiven Beitrag zum Ergebnis der Gruppe. Die anderen neuen Beteiligungsübernahmen von 50% an NSAB, 19,99% an Star One und 33,33% an iBEAM Europe hatten erwartungsgemäß einen leichten Verwässerungseffekt.
Der Gruppenumsatz stieg im ersten Halbjahr zum 30. Juni 2001 um 46,3 Millionen EUR bzw. 11,5% auf 449,3 Millionen EUR. Dieses anhaltend starke Wachstum ist bedingt durch die erfolgreiche Einführung digitaler Dienste auf 28,2? Ost und 19,2° Ost, die fortgesetzte Diversifizierung des Dienstleistungsangebots bei der Bereitstellung von Transponderkapazität und verbundenen Dienstleistungen für IP-Anwendungen sowie die erstmalige proportionale Konsolidierung (50%) von NSAB, die am 1. Oktober 2000 übernommen worden war. Die Konsolidierung trug mit 10,1 Millionen EUR zum Gruppenumsatz im ersten Halbjahr bei.
Das Einkommen aus dem traditionellen Fernseh- und Rundfunk-Geschäft steigt beständig an und bleibt weiterhin die Haupteinnahmequelle. Im ersten Halbjahr zeigte sich der anhaltende Erfolg der Einführung digitaler Dienste auf 28,2? Ost, mit einem Umsatzanstieg von 31,4% in diesem Bereich. Die Umsatzerlöse aus digitalen Diensten auf 19,2? Ost stiegen um 18,1%. Bei analogen Diensten gingen die Umsatzerlöse um 3,7 % zurück, was den Umstellungsprozess von analogen auf digitale Dienste in Großbritannien und Irland widerspiegelt.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 33,3 Millionen EUR bzw. 9,9% auf 370,5 Millionen EUR. Daraus ergab sich eine EBITDA-Marge von 82,5%.
Der Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen um 13,9% bzw. 10,0 Millionen EUR bedingt durch die Konsolidierung von NSAB. Ohne Berücksichtigung dieser erstmaligen Konsolidierung stiegen diese Aufwendungen um 3,8%.
Das EBITDA 2001 wurde positiv beeinflusst von einem außerordentlichen Ertrag von 2,9 Millionen EUR (5,9 Millionen EUR im ersten Halbjahr 2000). Dieser steht im Zusammenhang mit der Aktivierung eines Teils der 1999 erhaltenen Versicherungserlöse für einen „In-Orbit“-Schadensersatzanspruch im Zusammenhang mit ASTRA 1A infolge eines Teilverlusts an Kapazität. Diese Erlöse wurden über einen Zeitraum von 24 Monaten beginnend ab April 1999 aktiviert.
Dieser außerordentliche Ertragsrückgang führte dazu, dass die EBITDA-Marge auf das üblichere Niveau von 82,5% im Vergleich zur EBITDA-Marge von 83,7% für das erste Halbjahr 2000 zurückging.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte erhöhten sich um 21,3 Millionen EUR bzw. 23,0% auf 113,8 Millionen EUR. Dieser Anstieg reflektiert die Inbetriebnahme von ASTRA 2B und ASTRA 2D (die jeweils am 1. Dezember 2000 und am 1. Februar 2001 den Sendebetrieb aufnahmen) sowie die erstmalige Konsolidierung von NSAB. ASTRA 1B war am 15. April 2001 voll abgeschrieben.
Der Aufwand wurde außerdem beeinflusst durch die Anpassung der Abschreibungsraten für bestimmte Satelliten der ASTRA-Flotte aufgrund von Verbesserungen der Satellitentechnologie und der Leistungsfähigkeit der Satelliten. Die Änderungen der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer waren ab 1. Januar 2001 wirksam und reduzierten den Abschreibungsaufwand um 13,9 Millionen EUR im Vergleich zu den vorherigen Raten. Die Satelliten der Gruppe werden weiterhin über den Zeitraum von 10 bis 16 Jahren linear abgeschrieben, wobei die geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer bestimmter Satelliten verlängert wird.
Insbesondere wurde die Abschreibungsdauer für ASTRA 1C und 1E von 10 auf 12 Jahre, von ASTRA 1F, 1G und 2A von 10 auf 13 Jahre und von ASTRA 1H von 12 auf 13 Jahre erhöht. Die Anpassung der Schätzung ist ab Januar 2001 wirksam, wobei die vorhergehenden Werte unverändert bleiben.
Der Abschreibungsaufwand für immaterielle Vermögenswerte stieg aufgrund einer Goodwill-Abschreibung von 2,0 Millionen EUR im Zusammenhang mit der Übernahme einer 50-prozentigen Beteiligung an NSAB und von 13,1 Millionen EUR für die Abschreibung des Benutzungsrechts der Luxemburger Orbitalpositionen gemäß dem neuen Konzessionsvertrag.
Das Betriebsergebnis stieg um 12,0 Millionen EUR bzw. 4,9% auf 256,7 Millionen EUR. Das Umsatz- und EBITDA-Wachstum wurden von dem höheren Abschreibungsaufwand übertroffen, da die kürzlich positionierten Satelliten ihren kommerziellen Betrieb aufnahmen und der immaterielle Vermögenswert der Orbitalposition bereits abgeschrieben ist. Letzteres wird durch den Anstieg des Gruppengewinns infolge des Wegfalls der Konzessionsabgaben mehr als kompensiert.
Die Zinserträge und ähnliche Erträge stiegen um 4,1 Millionen EUR bzw. 36,6%, hauptsächlich aufgrund von Wechselkursgewinnen.
Der Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen stiegen um 11,5 Millionen EUR bzw. 49,8% aufgrund des Finanzierungsbedarfs für die Übernahmen von NSAB und Star One, die beide im letzten Quartal von 2000 abgeschlossen wurden.
Die Steuern und Konzessionsabgaben gingen um 35,0 Millionen EUR bzw. 37,5% auf 58,3 Millionen EUR zurück. Mit Wirkung vom 1. Januar 2001 werden die vorherigen Konzessionsabgaben durch die Pauschalsumme von 550 Millionen EUR für das Benutzungsrecht der entsprechenden Orbitalpositionen über den Zeitraum von 21 Jahren ersetzt, die jetzt über diesen Zeitraum abgeschrieben wird.
Der effektive Steuersatz lag im Berichtszeitraum bei 24,6%. Laufende Investitionen in die ASTRA-Satellitenflotte führten zu Steuergutschriften auf anrechenbare Investitionen, durch die sich der effektive Steuersatz um neun Prozentpunkte reduzierte.
Der Anteil am Verlust verbundener Unternehmen stieg um 4,7 Millionen EUR auf 5,4 Millionen EUR. Darin sind in der Aufbauphase entstandene Verluste von iBEAM Europe in Höhe von 2,3 Millionen EUR und von Speedcast Hong Kong in Höhe von 3,1 Millionen EUR enthalten.
Die Minderheitsbeteiligungen von 25,8 Millionen EUR entsprechen dem Anteil des AsiaSat-Gewinns, der nicht SES, sondern anderen Aktionären von AsiaSat zuzuschreiben ist.
Der Nettogewinn der SES-Gruppe stieg um 34,3 Millionen EUR bzw. 30,2% auf 147,8 Millionen EUR. Die Nettogewinnmarge betrug 32,9% gegenüber 28,2% in der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Die Investitionen und Finanzbeteiligungen beliefen sich im ersten Halbjahr zum 30. Juni 2001 auf 181,7 Millionen EUR im Vergleich zu 99,0 Millionen EUR im ersten Halbjahr 2000. Der Anstieg spiegelt den planmäßigen Stand der Fertigstellung von im Bau befindlichen Satelliten wider. Die Gruppe hat im Berichtszeitraum weiter in ihre Satellitenflotte investiert. Drei Satelliten befinden sich im Bau (ASTRA 3A, ASTRA 1K, AsiaSat 4), und im Juni 2001 wurde ASTRA 2C gestartet.
Der operative Netto-Cash-Flow blieb mit 302,6 Millionen EUR im ersten Halbjahr im Vergleich zu 262,8 Millionen EUR im Vorjahresvergleichszeitraum weiterhin stark, was das anhaltende Gewinnwachstum widerspiegelt.
Zum 30. Juni 2001 betrug die Nettoverschuldung 847,9 Millionen EUR, ein Anstieg um 67,9% bzw. 342,9 Millionen EUR gegenüber dem 30. Juni 2000 und um 1,6% bzw. 13,3 Millionen EUR gegenüber dem 31. Dezember 2000. Der Anstieg gegenüber Juni 2000 ist auf die Aufnahme eines Kredits von 250 Millionen EUR zur Finanzierung der Übernahme von NSAB und Star One sowie weitere Inanspruchnahmen für im Bau befindliche Satelliten zurückzuführen.
Refinanzierung von Kreditlinien
In Vorbereitung der Übernahme von Americom schloss das Unternehmen eine Kreditvereinbarung mit einem internationalen Bankensyndikat, das eine neue, vorrangige, ungesicherte Kreditlinie zur Verfügung stellt.
Die Kreditzusagen umfassen 2,5 Milliarden USD, die zum Teil zur Finanzierung der Übernahme von Americom verwendet werden. Diese bestehen aus zwei Kreditlinien in Höhe von 1,6 Milliarden USD mit Endfälligkeit am 28. März 2006 und 0,9 Milliarden USD mit Endfälligkeit am 28. März 2003. Bisher wurde keine dieser Kreditlinien in Anspruch genommen.
Die sonstigen in mehreren Währungen bestehenden Kreditlinien belaufen sich auf 1,4 Milliarden EUR für die Refinanzierung bestehender gesicherter Kredite. Sämtliche ausstehenden Kredite mit Ausnahme eines nachrangigen Darlehens wurden im April 2001 refinanziert. Von diesen Kreditlinien wurden jeweils ein Gesamtbetrag von 790 Millionen EUR und 138,1 Millionen USD mit Fälligkeit im März 2006 in Anspruch genommen.
Im April veröffentlichten die Kreditrating-Agenturen Moody's und Standard & Poor's die Ergebnisse ihrer Kreditrating-Überprüfungen. Moody's verlieh der SES (unabhängig von der Gruppe) ein Emittentenrating von Baa1. Standard & Poor's verlieh ein indikatives Long-Term-Rating von "A-".
Übersicht über die Aktivitäten der SES im Berichtszeitraum
ASTRA-Satellitensegment
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres hat die SES ihr ASTRA-Satellitensystem weiter ausgebaut und entwickelt. Der am 19. Dezember 2000 gestartete Satellit ASTRA 2D nahm am 1. Februar 2001 den Sendebetrieb auf der Orbitalposition 28,2° Ost auf. Der Satellit wird von britischen Sendern für die Übertragung digitaler Dienste in Großbritannien und Irland genutzt.
Nach der Inbetriebnahme von ASTRA 2D wurde ASTRA 1D, der vorübergehend auf 28,2° Ost eingesetzt war, auf einer dritten Orbitalposition von ASTRA neu positioniert. Der Satellit operiert jetzt auf 24,2° Ost, von wo aus er Nachfolgekapazität für den Satelliten DFS 1 Kopernikus FM3 im Auftrag der Deutschen Telekom zur Verfügung stellt. ASTRA 1D soll überdies der SES Kapazität für Breitband- und IP-basierte Dienste für die deutschsprachigen Märkte zur Verfügung stellen. Nach der Inbetriebnahme von ASTRA 3A, die im zweiten Quartal 2002 vorgesehen ist, wird ASTRA 1D voraussichtlich für andere Zwecke eingesetzt.
Am 16. August 2001 wurde der am 16. Juni 2001 gestartete ASTRA 2C auf 19,2° Ost in Betrieb genommen, von wo aus er Backup- und Reservekapazität innerhalb des Inter-Satelliten-Reservesystems von ASTRA zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund hat ASTRA 1A, dessen effektive Nutzungsdauer bald abgelaufen sein wird, die Orbitalposition auf 19,2° Ost verlassen und wird auf einer Orbitalposition von ASTRA auf einer inklinierten Umlauflaufbahn eingesetzt werden.
Im Berichtszeitraum verfolgte die SES ihre Strategie zur:
- Verstärkung ihres Kerngeschäfts der Übertragung von Rundfunk- und Fernsehdiensten in Europa;
- Diversifizierung ihrer Geschäftsgrundlage durch die Entwicklung von Breitbanddiensten und zum
- Ausbau ihrer geographischen Reichweite durch Partnerschaften und Beteiligungen an Satellitenbetreibern über Europa hinaus.
Rundfunk- und Fernsehübertragungsdienste
Die SES verzeichnete weiterhin eine starke Nachfrage nach digitaler Übertragungskapazität auf 28,2° Ost. Die analoge Transponderkapazität auf 19,2° Ost, die zuvor von britischen Sendern genutzt wurde, wurde teilweise von deutschsprachigen und anderen Rundfunk- und Fernsehsendern mit kontinentaleuropäischem Publikum übernommen.
B1 (ein deutscher Regionalsender), MTV2, RTL Shop und TV PULS (im Besitz der polnischen Telewizja Familijna S.A.) haben den analogen Sendebetrieb auf 19,2° East aufgenommen.
Auf 28,2° Ost hat die SES einen Vertrag mit ITV Network Ltd. für drei Transponder zur digitalen Übertragung der ITV-Dienste nach Großbritannien abgeschlossen. Die BBC hat einen dritten digitalen Transponder auf 28,2° Ost unter Vertrag genommen.
Die SES hat zum ersten Mal einen Vertrag über Satellitenkapazitäten außerhalb des firmeneigenen ASTRA-Satellitensystems abgeschlossen. Es handelt sich um einen langfristigen Vertrag mit dem deutschsprachigen Fernsehsender ChannelD, demgemäß die SES Satellitenkapazität für die Übertragung in Nord- und Südamerika sowie eine satellitengestützte transatlantische Signalzuführung bereitstellen wird. ChannelD wird Kapazität auf den Satelliten von Americom nutzen. Diese Vereinbarung zeigt, wie wertvoll das Konzept des „globalen Zugangs“ der SES für weltweite Content-Anbieter ist.
Breitbanddienste
Im Berichtszeitraum hat die SES ihr Serviceangebot im Bereich Breitband-, Multimedia- und IP-basierter Dienste weiter ausgebaut.
SES Multimedia, die Multimedia-Sparte der SES, und IBM sind eine Partnerschaft zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen unter Verwendung des IP-Protokolls für den Rundfunk- und Fernsehübertragungs- bzw. Multicasting-Markt eingegangen.
Xantic (ehemals Station 12 und SpecTec) hat mit der SES-Gruppe eine Vereinbarung über die Bereitstellung einer kompletten IP-Breitband-ASTRA-NET-Plattform sowie Satellitenkapazität auf dem SIRIUS-Satellitensystem von NSAB abgeschlossen.
SES und die japanische JSAT Corporation haben eine Zusammenarbeit für die Breitbandübertragung von IP-basierten Inhalten unter Verwendung einer gemeinsamen Satelliten- und terrestrischen Infrastruktur vereinbart.
ASTRA erhöht seine Reichweite auf 89 Millionen europäische Haushalte
Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Rundfunk- und Fernsehübertragungs- sowie Breitbanddiensten konnte ASTRA die Ausdehnung seiner Reichweite im ersten Halbjahr vorantreiben und seine marktführende Position im europäischen Satellitenmarkt weiter verstärken. Bis Mitte des Jahres 2001 erbrachte ASTRA analoge und digitale Dienste für nahezu 89 Millionen Haushalte in 30 europäischen Ländern . Ungefähr 32 Millionen Haushalte erhielten ASTRA-Dienste über Direktempfang und weitere 57 Millionen über Kabelnetze.
Mitte des Jahres 2001 wurden audiovisuelle und Multimedia-Dienste von ASTRA auf 19,2° Ost von über 28 Millionen Haushalten und Dienste von ASTRA auf 28,2° Ost von fünf Millionen Haushalten empfangen. Ungefähr 1,5 Millionen Haushalte empfangen Dienste von beiden Orbitalpositionen.
ASTRA ist Marktführer im digitalen europäischen Satellitenmarkt
Das Wachstum von ASTRA wurde weiterhin von der Zunahme von Empfängern digitaler Dienste und der fortschreitenden Umstellung von analogem auf digitalen Empfang vorangetrieben. Mitte 2001 erhielten ungefähr elf Millionen Haushalte mit Anschluss an digitales Satellitenfernsehen (DSTV) Übertragungsdienste via ASTRA, gegenüber acht Millionen im Vorjahr.
Die Hauptwachstumsmärkte von ASTRA im digitalen Bereich waren Großbritannien mit einem Anstieg um fast 1,5 Millionen Haushalte, Deutschland (+450.000), Frankreich (+360.000) und Spanien (+250.000).
1 Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Ukraine, Weißrussland.
Satelliten fördern europäischen Digitalmarkt
Mitte des Jahres 2001 empfingen über 19 Millionen Haushalte in Europa digitale Dienste über Satelliten-, Kabel- oder terrestrische Netze, was einem Anstieg um etwa sechs Millionen Haushalte entspricht. Digitale Empfänger machten ungefähr neun Prozent aller europäischen Fernsehhaushalte aus.
Die Zahl der Haushalte mit digitalem Satellitenempfang (alle Satellitensysteme) stieg um vier Millionen Haushalte auf über 14 Millionen in den zwölf Monaten zum 30. Juni 2001. Damit entfallen jetzt ungefähr drei Viertel des gesamten Digitalmarkts auf DSTV.
Geographische Entwicklungen
Die SES setzte ihre Strategie des Aufbaus einer Breitband-Satelliten-Infrastruktur mit globaler Reichweite durch Partnerschaften, Allianzen und Beteiligungen an Satellitenbetreibern außerhalb Europas fort. Im Rahmen einer am 28. März 2001 angekündigten Transaktion wird SES Global, eine neu gegründete Gesellschaft, die sämtliche Anteile und Beteiligungen der SES halten soll, 100% des Stammkapitals von GE American Communications Inc. („Americom“) und weitere Vermögenswerte für fünf Milliarden US-Dollar übernehmen. Nach Abschluss der Transaktion, die von der Zustimmung der Regulierungsbehörden abhängt, wird SES Global alle Beteiligungen der SES-Gruppe, insbesondere SES ASTRA (bis zu 100%), SES Americom (100%), SES Multimedia (bis zu 100%), AsiaSat (34,10%), NSAB (50%), Star One (19,99%) sowie Americom’s Beteiligungen in Lateinamerika und Asien halten.
Nach der Transaktion wird SES Global voraussichtlich der weltweit führende Breitband-Satelliten-Dienstleister mit einer Satellitenflotte von insgesamt 29 firmeneigenen Satelliten (12 ASTRA- und 17 Americom-Satelliten) sowie 13 zusätzlichen Satelliten aus Partnerschaften und Finanzbeteiligungen (3 AsiaSat-, 3 SIRIUS-, 5 Brasilsat- und 2 weiteren Satelliten aus Americom’s Beteiligungen in Lateinamerika und Asien) sein. Damit wird die Satellitenflotte von SES Global Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien versorgen sowie transozeanische Kapazität anbieten, die eine nahtlose Abdeckung und Konnektivität auf globaler Ebene gewährleistet. Die Unternehmen von SES Global vereinen marktführende regionale Satellitenbetreiber, welche Satelliten in – für die bestmögliche Abdeckung der jeweiligen Landmassen - optimierten Orbitalpositionen einsetzen.
Ausblick
Die langfristigen Zukunftsperspektiven für die Gruppe bleiben positiv, da diese die Umsetzung ihrer Strategie mit Erfolg vorantreibt. Die angekündigte Übernahme von Americom versetzt die Gruppe in die Lage, Dienste mit globaler Abdeckung anzubieten. Auf der Basis der Proforma-Umsatzerlöse von 2000, des EBITDA und des Umfangs der orbitalen Flotte wird SES Global (die neu gegründete Holding-Gesellschaft, die sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftseinheiten der SES halten wird) voraussichtlich zum weltweit führenden Satelliten-Dienstleister avancieren.
Die Wachstumsaussichten für die Gruppe sind weiterhin positiv. Die Gruppe verfügt nach wie vor über eine solide Finanzlage mit einem ansehnlichen Auftragsüberhang von 4,4 Milliarden EUR2 und positiven Wachstumsaussichten. Die geographische Diversifizierung der Gruppe und die langfristige Natur der abgeschlossenen Verträge bieten einen effizienten Schutz gegen Konjunkturschwankungen. Dennoch werden die Konjunktur- und Marktentwicklungen unsere Aktivitäten zur Diversifizierung unserer Dienste wahrscheinlich beeinflussen. Bei den Umsatzerlösen aus Transponderkapazität und verbundenen Diensten für IP-Anwendungen rechnen wir mit einem langsameren Wachstum als ursprünglich angenommen. Im Bereich audiovisuelle Dienste erwarten wir weiterhin ein nachhaltiges, wenn auch moderateres Wachstum, da die Umstellung analoger Dienste auf digitale Dienste für Großbritannien und Irland inzwischen abgeschlossen ist.
Die strenge Kostenkontrolle wird fortgesetzt mit dem Ziel der Beibehaltung einer EBITDA-Marge von über 80%.
Die Neuverhandlung des Konzessionsvertrages mit der Luxemburger Regierung wird auch in Zukunft im Vergleich zu den Vorjahren außerordentlich positive Auswirkungen auf die Ergebnisse der Gruppe haben. Darüber hinaus werden die angekündigten Senkungen der Luxemburger Einkommenssteuersätze vom derzeitigen Spitzensatz von 37,5% auf einen Steuersatz von ungefähr 30% mit Wirkung ab 2002 den zukünftigen effektiven Einkommenssteuersatz der Gruppe erheblich reduzieren.
2Auftragsüberhang am 30. Juni 2001 für SES S.A.
Société Européenne des Satellites S.A.
SES-GRUPPE - KONZERNERGEBNISSE
| Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung der SES-Gruppe |
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|---|---|---|---|
| Halbjahr zum 30 June 2001* | Halbjahr zum 30 June 2000* | 12 Monate zum 31 December 2000 | |
| Mio. EUR | Mio. EUR | Mio. EUR | |
| Transponderdienste | 447,7 | 401,0 | 829,0 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 1,6 | 2,0 | 6,9 |
|
|
|||
| Gesamtumsatz | 449,3 | 403,0 | 835,9 |
| Externe Aufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen | (60,9) | (53,4) | (100,0) |
| Personalaufwand | (20,8) | (18,3) | (38,9) |
| Außerordentliche Erträge | 2,9 | 5,9 | 11,7 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | (113,8) | (92,5) | (192,1) |
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| Betriebsergebnis | 256,7 | 244,7 | 516,6 |
| Zinserträge und ähnliche Erträge | 15,2 | 11,1 | 36,9 |
| Zinsaufwand und ähnliche Aufwendungen | (34,6) | (23,1) | (64,5) |
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| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 237,3 | 232,7 | 489,0 |
| Konzessionsabgaben | 0,0 | (46,0) | (78,3) |
| Steuern | (58,3) | (47,3) | (106,7) |
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| Gewinn für den Berichtszeitraum | 179,0 | 139,4 | 304,0 |
| Anteil am Verlust verbundener Unternehmen | (5,4) | (0,7) | (6,6) |
| Gewinn/Verlust aus Minderheitsbeteiligungen | (25,8) | (25,2) | (52,9) |
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| Gewinn der Gruppe | 147,8 | 113,5 | 244,5 |
|
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| Unverwässerter und verwässerter Gewinn je Aktie Klasse A-Aktien |
3,97 | 3,05 | 6,56 |
| Klasse B-Aktien | 1,59 | 1,22 | 2,63 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl von Aktien Klasse A-Aktien |
31,034,000 | 31,034,000 | 31,034,000 |
| Klasse B-Aktien | 15,517,000 | 15,517,000 | 15,517,000 |
* Die Geschäftsergebnisse waren Gegenstand einer begrenzten Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.
|
Konsolidierte Bilanz der SES-Gruppe
|
|||
|---|---|---|---|
| Halbjahr zum 30 June 2001* | Halbjahr zum 30 June 2000* | 12 Monate zum 31 December 2000 | |
| Mio. EUR | Mio. EUR | Mio. EUR | |
| Aktiva Immaterielle Vermögenswerte |
810,5 | 210,7 | 281,7 |
| Sachanlagen | 1.362,8 | 1.145,9 | 1.308,7 |
| Geleistete Anzahlungen und | 0,0 | ||
| Anlagen im Bau | 585,5 | 535,4 | 508,7 |
| Finanzanlagen | 231,2 | 46,4 | 227,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 195,9 | 152,1 | 201,9 |
| Sonstige Forderungen | 8,9 | 4,6 | 9,2 |
| Investitionen | 21,8 | 22,7 | 22,2 |
| Bankguthaben | 267,1 | 273,4 | 163,5 |
| Vorauszahlungen | 120,0 | 38,5 | 46,0 |
| Aktive latente Steuern | 5,3 | 7,5 | 5,7 |
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| Gesamtaktiva | 3.609,0 | 2.437,2 | 2.774,9 |
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| Passiva |
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| Eigenkapital und Rücklagen | 1.085,8 | 868,5 | 1.040,1 |
| Minderheitsbeteiligungen | 259,4 | 188,6 | 213,9 |
| Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen | 23,5 | 81,6 | 19,7 |
| Passive latente Steuern | 62,8 | 15,1 | 47,5 |
| Verbindlichkeiten, nicht innerhalb eines Jahres fällig: | |||
| Nachrangige Kredite | 0,0 | 148,7 | 148,7 |
| An Kreditinstitute | 902,7 | 388,8 | 309,0 |
| Verbindlichkeiten, innerhalb eines Jahres fällig: | |||
| Nachrangige Kredite | 148,7 | 0,0 | 0,0 |
| An Kreditinstitute | 63,6 | 240,9 | 540,3 |
| Fällig im Zusammenhang mit immateriellen Vermögenswerten |
550,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 193,8 | 211,0 | 230,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 318,7 | 294,0 | 225,5 |
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| Gesamtpassiva | 3.609,0 | 2.437,2 | 2.774,9 |
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