ASTRA 3A AUF 23,5° OST IN BETRIEB
Dreizehnter ASTRA Satellit ersetzt Deutschlands DFS Kopernikus
ASTRA 3A, der dreizehnte Satellit von SES ASTRA, einem Unternehmen der SES GLOBAL Gruppe (Luxemburger Börse: SESG; Frankfurter Börse: SDSL), wurde erfolgreich auf der dritten Orbitalposition des Unternehmens über Europa (23,5°/24,2° Ost) in Betrieb genommen und ist voll einsatzbereit.
ASTRA 3A verfügt über 20 Ku-Band Transponder (11,45 - 12,75 GHz), die von 30 Watt Wanderfeldröhren-Verstärkern betrieben werden und über eine Ausleuchtungszone, welche die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz abdeckt. Der Satellit wurde von Boeing Satellite Systems Inc. gebaut und hat eine auf 10 Jahre veranschlagte Lebensdauer; er wurde vom Europäischen Weltraumhafen in Kourou (Französisch Guayana) an Bord einer Ariane 4 in die Umlaufbahn gebracht. Betreut wurde der Start von Arianespace.
ASTRA 3A ersetzt ab sofort den Satelliten DFS Kopernikus der Deutschen Telekom auf der Orbitalposition 23,5° Ost, wobei alle Dienste bereits verlegt wurden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
| Yves Feltes Press Relations Manager Tel +352 710 725 311 Yves.Feltes@ses-global.com And/or: www.ses-astra.com |
Die ASTRA 3A-Mission:
Der dreizehnte Satellit der ASTRA-Flotte startete in den Abendstunden des 28. März 2002 an Bord einer europäischen Ariane 4-Trägerrakete vom Europäischen Weltraumhafen in Kourou (Französisch Guayana).
Nach dem Eintritt in die geostationäre Transferumlaufbahn wurde ASTRA 3A rund um die Uhr von den Kontrollstationen in Castle Rock (USA), Betzdorf (Luxemburg) und Sydney (Australien) überwacht.
Am 1. April 2002 wurde ASTRA 3A mittels Aktivierung des bordeigenen Apogäumstriebwerks in die geostationäre Bahn gebracht.
Das Ausfahren der Kommunikationsantenne und des Sonnenkollektor-Zylinders wurde am 12. April durchgeführt und mit der endgültigen Ausrichtung des Satelliten zur Erde am selben Tag abgeschlossen. Am 15. April wurde der von Boeing gebaute ASTRA 3A offiziell an SES übergeben und das SES ASTRA-Technikteam begann mit umfassenden Tests der Nutzlast auf der Orbitalposition 24,2° Ost.
Nach der erfolgreichen Erprobung der Nutzlast wurde der Transfer zur endgültigen Orbitalposition von ASTRA 3A auf 23,5° Ost initiiert, wo der Satellit am 30. April 2002 erfolgreich positioniert wurde.
